Humusaufbau als Wasser- und CO2 Speicher

Humus sind Pflanzenreste, die vom Bodenleben veredelt worden sind. Der Regenwurm und anderes Bodenleben scheiden ihre gut verdaute Nahrung wieder aus und vermischen sie mit den oberen Bodenschichten.

 

Humus speichert Wasser und schützt Nährstoffe davor ausgewaschen zu werden. Humus ist ein CO2 Speicher. Zugleich verbessert Humus die Bodenluft. Bodenluft und artenreiches Bodenleben fördern den Abbau von den Treibhausgasen Methan und Lachgas.

Pariser Klimagipfel: "Eine jährliche Humusgehalterhöhung um nur 0,4 Prozent weltweit auf allen Ackerböden, bindet genauso viel Kohlenstoff, wie jedes Jahr an Treibhausgasen ausgeschüttet wird."

Die Landoberflächenveränderung des Menschen hat auch die Humusgehalte verändert. Seit Jahrhunderten rodet der Mensch Wälder um Äcker zu schaffen. Durch den massiven globalen Verlust der Bäume reißen die globalen Wasserkreisläufe ab (siehe: unser Klima- und Umweltschutz, Bäume stabilisieren Wasserkreisläufe).

Hier eine Übersicht zu durchschnittlichen Humusgehalten in Mitteleuropa in folgenden Kulturen:

Ackerböden:                                0,5 - 1 Prozent

Wiesen:                                         3 - 4 Prozent

Nadelholzwald:                           7 Prozent

sehr alte Laub-Mischwälder: 20 Prozent

Casar´s Obstgarten

79211 Denzlingen

DE-ÖKO-022

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