die Natur hat ein Fruchtbarkeitsnaturell

Gartenbau, Land- und Forstwirtschaft gestalten die Erdoberfläche. In ihrer Hand liegt es Wüstenausbreitung zu verhindern oder fortschreiten zu lassen. 

In der Vergangenheit sind durch Menschenhand zahlreiche Wüsten entstanden. Vielerorts breiten sich die Wüsten rasant weiter aus. 

Die Natur selbst hat ein Fruchtbarkeitsnaturell, das heißt ohne uns Menschen würde, auf weiten Teilen der Erde, die Fruchtbarkeit der Böden und die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser wieder ins Optimum finden. Innerhalb von Jahrzehnten und Jahrhunderten, würden natürliche Wälder und Baumlandschaften wieder vordringen. Pflanzenfresser würden diese Wälder licht halten und auf diesem Weg die Artenvielfalt erhöhen. Fleischfresser reduzierten die Anzahl der Pflanzfresser und sicherten somit den Fortbestand von genügend schützenden Bäumen.

Wie gut, dass der Mensch Pflanzen- und Fleischfresser zugleich ist. Hoffen wir, dass er seinen Platz als Teil der Natur im Naturkreislauf findet.

Was genau schützen Bäume? Die fruchtbarsten Böden und das sauberste Wasser sind in Laubmischwäldern. Die meisten Laubbaumarten schützen auch über längere regenarme Zeiten die Grundwasservorräte (=Trinkwasser!) im Boden, während in baumlosen Landschaften die Böden wesentlich schneller austrocknen und die Grundwasserspiegel sinken.

Auf diesem Grundlagen entwickeln wir eine Landwirtschaft zur Trinkwassersicherung, zum Klimaschutz und zur Artenvielfalt. Bei der Arbeit in der Natur lernen wir ständig von der Natur dazu.

Mehr dazu: siehe Unterpunkte von: unser Klima- und Umweltschutz.

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Casar´s Obstgarten

79211 Denzlingen

DE-ÖKO-022

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