Schon öfter sind wir gefragt worden, um was genau es uns im Klimaschutz geht.

Bewusstsein für das große Potential der Bäume gegen die Wetterextreme, sowie der Erhalt und die Pflanzung von Laubbäumen, sind uns die wichtigsten Prioritäten im Klimaschutz.

Bäume hängen direkt mit Wasser zusammen. Und Wasser hängt direkt mit Wetter zusammen.

Wir brauchen die regionale und internationale Zusammenarbeit, um insbesondere Laub- und Urwälder zu erhalten. Zudem sollten großwerdende Laubbäume in die Landwirtschaft integriert werden. Bei tiefreichenden Ästen der groß werdenden Laubbäume, bringen ein bis zwei Laubbäume pro Hektar landwirtschaftlicher Fläche bereits erstaunliche lokale Verbesserungen in Hinsicht auf Wind, Wasser und Hitze.

Wenn dieses Vorgehen über weitreichende Landschaften praktiziert werden würde, gehört es zu den effektivsten Maßnahmen zur Besänftigung der Wetterextreme.

Die Wetterextreme stellen für die Menschheit eine weitaus größere Gefahr dar als die Erderwärmung. Somit muss dieses Thema in den Mittelpunkt der Medien rücken!

 

 

 

 

 

 

 

Erdgeschichtlich war die durchschnittliche Erdtemperatur tatsächlich oftmals wärmer als heute:

Aber global gesehen hatte die Erde noch nie so wenig natürliche Wälder und Baumlandschaften wie heute. Von Tag zu Tag werden diese weniger.

Die Erdtemperatur hingegen, war erdgeschichtlich gesehen oftmals mehrere Grad wärmer als heute, beispielsweise zu Lebzeiten der Dinosaurier.

Über 300 000 000 (300 Mio.) Jahre lebten die Dinosaurier in einer angenehmen Lebensatmosphäre, obwohl die Durchschnittstemperatur der Erde zu dieser Zeit fünf Grad wärmer war als heute. Es gab kein Eis auf der Erde, jedoch riesige natürliche Wälder. Ein Nachkomme der Dinosaurier lebt noch heute: Die Lederschildkröte. Die Lederschildkröte lebt in Gegenden, in denen auch Menschen gut leben können.

Der Mensch lebt gerade mal seit 160 000 Jahren  (160 Tsd.) auf der Erde. Davon fällt er seit 16 000 Jahren Bäume für seinen Ackerbau. Natürliche Wälder bedecken heute nur noch 8 % der Erdoberfläche (Stand 2020). Vor 40 Jahren (1980) waren es noch 16 % der Erdoberfläche, die von Naturwäldern bedeckt war. Der Mensch hat die Erdoberfläche massiv verändert. Diese Erkenntnis ist notwendig um erfolgreich etwas gegen die Wetterextreme unternehmen zu können.

1980 - 2020: Veränderungen der Erde, durch den Menschen, in den letzten 40 Jahren 

Verändert haben sich insbesondere zwei Faktoren:

1. Die Treibhausgase, die derzeit überall groß im Gespräch sind und

2. Die globalen Landoberflächen, bisher verheerend zu wenig beachtet, aber mindestens genauso wichtig wie Punkt 1.

Unser Anliegen ist es, unseren Mitmenschen die Augen zu öffnen, für die massive Veränderung der globalen Landoberflächen der Erde in den letzten 40 Jahren.

Sehen wir uns die Veränderungen genauer an:

1. Die Treibhausgase: sie sind in der Atemluft. Sieht man heute (2019) unsere gesamte Atemluft an, setzt sie sich wie folgt zusammen:

gesamte Atemluft 2019                        gesamte Atemluft vor 40 Jahren

78 % Stickstoff                                       78 % Stickstoff

21 % Sauerstoff                                      21 % Sauerstoff

  1 % Edelgase                                           1 % Edelgase

  0,042 % CO2                                          0,033 % CO2

  0,000189 % Methan                             0,000169 % Methan

  0,0000033 % Lachgas                         0,0000030 % Lachgas

Damit ist der CO2 Gehalt in der gesamten Atemluft um 0,09 % angestiegen.

2. Die globalen Landoberflächen: sie sind das gesamte Festland der Erde. Sieht man sich heute (2019) die gesamten globalen Landoberflächen an, so bestehen sie heute aus:

gesamte globale Landoberflächen 2019

35 % Acker

20 % Wüsten

13 % Halbwüsten

  9 % Steppe und Wiese

23 % Waldfläche

Etwa 8 % der globalen Landoberflächen haben, in den letzten 40 Jahren, ihre kühlenden Laub- und Regenwälder verloren. Aus Wäldern werden baumlose, riesige industrielle Ackerlandschaften gemacht, die mit den Jahrzehnten verarmen und allmählich in Wüstenlandschaften umgewandelt werden.

Details welche Potentiale damit verloren gehen, findet ihr hier:

 

 

Auch wurden zahlreiche kühlende Laub- und Regenwälder durch Holzplantagen (z.B. Kiefern- und Eukalyptuswälder) ersetzt, die sich negativ auf die globalen Wasserkreisläufe auswirken.

Unsere Klimaschutzforderungen:

1.    Unseren Mitmenschen die Augen öffnen für:

1.1. Die massive Abnahme globaler Laub- und Regenwälder in den letzten 40 Jahren.

1.2. Das große Potential von Bäumen lokale und globale Wasserkreisläufe zu stabilisieren und hierdurch die

       Erderwärmung zu kühlen.

2.    Landwirte entlohnen für aktiven Klimaschutz. Landwirte gestalten große Teile der globalen

        Landoberflächen. Klimaschutz soll für Landwirte ein entlohntes, wertvolles Standbein sein, bezahlt von

        beispielsweise Subventionen.

2.1.  Bei den Maßnahmen sollte das Integrieren von großwerdenden Laubbäumen an erster Stelle stehen.

         1 - 2  großwerdende Laubbäume pro Hektar Ackerland sollten angestrebt sein.

2.2. Faire Preise für die Landwirtschaft, auch für die deutsche Landwirtschaft! Unterbindung von Preis-

        dumping durch den LEH. Siehe auch: 

 

 

       

2.3. Attraktive staatliche Förderung zur betrieblichen Umgestaltung von z.B. Milchwirtschaft auf Obst-

        und Gemüseanbau.

3.    Internationale Zusammenarbeit zum Schutz von globalen Laub- und Regenwäldern.

4.    Öffentlicher Verkehr sollte gratis, oder zumindest deutlich günstiger sein. Im Berufsverkehr soll er durch

       mehr Sitzplätze attraktiver werden. Insbesondere in dörflichen Gegenden müssen die öffentlichen Verkehrs-

       Netze deutliche besser ausgebaut werden. Ziel sollte sein, dass zu Tagzeiten in bewohnten Gegenden, an allen

       Haltestellen alle 20 Minuten ein Bus oder eine Bahn fahren.

Casar´s Obstgarten

79211 Denzlingen

DE-ÖKO-022

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