Casar´s Obstgarten

79211 Denzlingen

DE-ÖKO-022

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Schon öfter sind wir gefragt worden, um was genau es uns im Klimaschutz geht.

An dieser Stelle möchten wir auf die Veränderungen der Erde, durch den Menschen, in den letzten 40 Jahren zu sprechen kommen.

Verändert haben sich insbesondere zwei Faktoren:

1. Die Treibhausgase, die derzeit überall groß im Gespräch sind und

2. Die globalen Landoberflächen, bisher verheerend zu wenig beachtet, aber mindestens genauso wichtig wie Punkt 1.

Unser Anliegen ist es, unseren Mitmenschen die Augen zu öffnen, für die massive Veränderung der globalen Landoberflächen der Erde in den letzten 40 Jahren.

Sehen wir uns die Veränderungen genauer an:

1. Die Treibhausgase: sie sind in der Atemluft. Sieht man heute (2019) unsere gesamte Atemluft an, setzt sie sich wie folgt zusammen:

gesamte Atemluft 2019                        gesamte Atemluft vor 40 Jahren

78 % Stickstoff                                       78 % Stickstoff

21 % Sauerstoff                                      21 % Sauerstoff

  1 % Edelgase                                           1 % Edelgase

  0,042 % CO2                                          0,033 % CO2

  0,000189 % Methan                             0,000169 % Methan

  0,0000033 % Lachgas                         0,0000030 % Lachgas

Damit ist der CO2 Gehalt in der gesamten Atemluft um 0,09 % angestiegen.

2. Die globalen Landoberflächen: sie sind das gesamte Festland der Erde. Sieht man sich heute (2019) die gesamten globalen Landoberflächen an, so bestehen sie heute aus:

gesamte globale Landoberflächen 2019

35 % Acker

20 % Wüsten

13 % Halbwüsten

  9 % Steppe und Wiese

23 % Waldfläche

Etwa 8 % der globalen Landoberflächen haben, in den letzten 40 Jahren, ihre kühlenden Laub- und Regenwälder verloren. Aus Wäldern werden baumlose, riesige industrielle Ackerlandschaften gemacht, die mit den Jahrzehnten verarmen und allmählich in Wüstenlandschaften umgewandelt werden.

Details welche Potentiale damit verloren gehen, findet ihr hier:

 

 

Auch wurden zahlreiche kühlende Laub- und Regenwälder durch Holzplantagen (z.B. Kiefern- und Eukalyptuswälder) ersetzt, die sich negativ auf die globalen Wasserkreisläufe auswirken.

Unsere Klimaschutzforderungen:

1.    Unseren Mitmenschen die Augen öffnen für:

1.1.  Die massive Abnahme globaler Laub- und Regenwälder in den letzten 40 Jahren.

1.2. Das große Potential von Bäumen lokale und globale Wasserkreisläufe zu stabilisieren und hierdurch die

        Erderwärmung zu kühlen.

2.    Landwirte entlohnen für aktiven Klimaschutz. Landwirte gestalten große Teile der globalen

        Landoberflächen. Klimaschutz soll für Landwirte ein entlohntes, wertvolles Standbein sein, bezahlt von

        beispielsweise Subventionen.

2.1.  Bei den Maßnahmen sollte das Integrieren von großwerdenden Laubbäumen an erster Stelle stehen. 1 - 2

        großwerdende Laubbäume pro Hektar Ackerland sollten angestrebt sein.

2.2. Faire Preise für die Landwirtschaft, auch für die deutsche Landwirtschaft! Unterbindung von Preisdumping

        durch den LEH. Siehe auch: 

 

 

       

2.3. Attraktive staatliche Förderung zur betrieblichen Umgestaltung von z.B. Milchwirtschaft auf Obst- und

        Gemüseanbau.

3.    Internationale Zusammenarbeit zum Schutz von globalen Laub- und Regenwäldern.

4.    Öffentlicher Verkehr sollte gratis, oder zumindest deutlich günstiger sein. Im Berufsverkehr soll er durch mehr

       Sitzplätze attraktiver werden. Insbesondere in dörflichen Gegenden müssen die öffentlichen Verkehrs- Netze

       deutliche besser ausgebaut werden. Ziel sollte sein, dass zu Tagzeiten in bewohnten Gegenden, an allen Haltestellen

       alle 20 Minuten ein Bus oder eine Bahn fahren.